Minimalismus im Kleiderschrank

Derzeit minimalisiere ich meinen Besitz und dabei habe ich festgestellt, dass ich in einigen Bereichen schon lange minimalistisch lebe. Einer davon (man mag es bei einer Frau wie mir kaum glauben) ist doch tatsächlich mein Kleiderschrank! Dabei besitze ich schon mehr Dinge als noch vor einigen Jahren. Da musste ich nach einer Woche schon dringend waschen, weil ich kaum noch etwas anzuziehen hatte. Ich genieße daher den Luxus nicht unbedingt jede Woche waschen zu müssen. Ich habe für euch mal eine kleine Inventur gemacht. Einiges ist beim großen Aussortieren rausgeflogen und einige Stücke habe ich bei der Inventur entsorgt, man findet doch immer wieder etwas, das weg kann.

11 T-Shirts kurze Ärmel
4 Shirts mit mittellangen Ärmel
10 Longsleeves
2 Jeans
2 Stoffhosen (neu, da die 3te Jeans das zeitliche gesegnet hat und die anderen beiden schon Ermüdungserscheinungen zeigen)

Saisonal:
4 Strickjacken
3 Röcke (wobei ich überlege zwei davon auszusortieren)
1 kurze Hose
7 Tank-Tops

Zusätzlich eine Schublade mit Unterwäsche, Socken usw. Dann besitze ich noch viele bequeme Jogging-Klamotten, die ich genau wie meine Pyjamas nicht mitzähle. Außerdem 1 Kleid, 5 Blusen, 1 Kostüm, 1 feine Hose, 2 festliche Kleider und Accessoires und ca. 20 Paar Schuhe (von Badelatschen, über Sommerschuhe bis hin zu Winterschuhen).

Schmuck und Taschen ist wieder ein anderes Thema, da bin ich eher Sammlerin… Aber selbst meine Taschenkollektion habe ich schon von 3 auf 2 Schubladen reduziert und die gehen jetzt sogar ohne Probleme und quetschen zu.

Beim Blick in meinen Schrank fällt auf, dass ich vor allem Jeans und (oft schwarze) Baumwoll-T-Shirts/Longsleeves trage. Darin fühle ich mich einfach am wohlsten. Manchmal probiere ich morgens etwas anderes aus, um mich dann doch wieder umzuziehen. Ich habe meine „Alltags-Uniform“ gefunden und bin damit nicht allein. Es gibt viele Menschen, die jeden Tag das gleiche (nicht dasselbe 🙂 die Maus erklärt den Unterschied) anziehen und es gibt auch gute Gründe das zu tun. Mark Zuckerberg, Barack Obama, Steve Jobs oder auch weniger bekannte Menschen, wie Matilda Kahl haben ihre „Uniform“ gefunden. Außerdem gibt es auch Frauen, die ein Jahr lang nur ein Kleid getragen haben (hier und hier). Es lohnt sich also darüber nachzudenken, was man gerne und oft anzieht und vielleicht mal den Kleiderschrank dahingehend auszumisten.

Für alle die sich schwer tun ihre Klamotten auszusortieren lohnt es sich vielleicht mal beim Projekt 333 mitzumachen. Man trägt 3 Monate lang jeweils 33 Stücke und wechselt dann wieder. Eigentlich wollte ich das auch mal ausprobieren, aber ich bin gar nicht so weit weg von den 33 Teilen.

Achja und falls jemand Hilfe beim Kleiderschrank aussortieren braucht, stelle ich mich gerne zur Verfügung!

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Ein Gedanke zu “Minimalismus im Kleiderschrank

  1. Der Kleiderschrank ist wirklich ein Ort, an dem sich schnell eine Menge anhäuft, obwohl man nach Möglichkeit immer mit seinen liebsten Sachen herumläuft. Das kenne ich so auch. Außerdem glaube ich kaum, dass Freunde und Bekannte verstärkt darauf achten, wie häufig man welches Teil anhat. Und falls doch, hat man gleich einen Einstieg in das Thema. Ich schätze, dass viele Menschen lieber mit weniger Klamotten auskämen. Allein die Entscheidung jeden Morgen, was man anziehen soll, würde mich nerven. Wenn man seine Wahlmöglichkeiten reduziert, wird es an dieser Baustelle wirklich einfacher und schneller. Und man fühlt sich trotzdem wohl. Nirgends macht Reduktion so viel Sinn für mich wie bei den täglichen Kleidungsstücken.

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