Körperpflege – minimalistisch und plastikfrei

Heute entführe ich euch mal in mein Badezimmer und zeige euch, was ich so an Pflegeprodukten benutze. In Sachen Kosmetik und Schminke bin ich schon lange minimalistisch. Ich benutze schon seit Jahren kein Make-up oder Schminke und habe seit meinem Minimalismus auch meine Pflegeprodukte reduziert. Außerdem muss man auch nicht jeden Tag seine Haut eincremen, sondern nur, wenn diese wirklich Pflege braucht. Das will uns die Kosmetikindustrie nur weis machen, damit wir schön viel kaufen…

Also zum duschen benutze ich stinknormale Seife. Sie ist unschlagbar günstig und kommt meistens in eine Pappverpackung oder ganz ohne Verpackung aus. Allerdings benutze ich die meistens nicht im Schwimmbad, da es so unpraktisch ist. Wie macht ihr das?

Zum eincremen meines Körpers benutze ich Öl. Ich habe mal einen Glasspender gekauft, den ich immer wieder auswasche und wieder verwende. Im Moment ist Jojobaöl da drin, aber wenn ich das aufgebraucht habe, werde ich zu hochwertigem Sonnenblumen-, Raps- oder Olivenöl wechseln, da habe ich immer eins in der Küche stehen. Alternativ mache ich mir manchmal selbst Lotion Bars. Das ist vor allem jetzt im Sommer oder wenn es schnell gehen muss, super praktisch. Ich suche noch nach der richtige Formel, aber wenn ich sie gefunden habe, werde ich natürlich hier auf dem Blog das Rezept veröffentlichen.

Wenn ich das Gefühl habe meine Haut ist sehr trocken und braucht ein Peeling, dann mache ich mir eine Masse aus Zucker und Olivenöl. Damit muss man sich unter der Dusche einreiben und dann abspülen. Das macht wirklich seidig glatte Haut und man spart sich danach auch das eincremen 😉

Als Handseife haben wir sowohl Seife im Stück, als auch einen Pumpspender aus dem Seifenschaum kommt. Ich liebe diesen Seifenschaum! Man benutzt viel weniger und kann den Spender immer wieder mit einem Gemisch aus Wasser und Flüssigseife nachfüllen.

Bei den anderen Sachen bin ich leider noch nicht ganz plastikfrei. Ich würde unheimlich gerne mal einen Rasierer mit echten Metallklingen ausprobieren, aber habe mich bisher noch nicht getraut, da ich eher ungeschickt bin und Angst habe mir damit weh zu tun. Aber ich benutze immer einen mit auswechselbaren Klingen und mein Mann inzwischen auch (statt Einwegrasierer), das spart immerhin ein bisschen Plastikmüll. Ich verwende noch normale Zahnpasta, weil ich bei diesen ganzen Tabletten usw. noch skeptisch bin. Deo habe ich bisher auch noch nicht das Richtige gefunden, Natron wirkt bei vielen Wunder und bei mir leider so gar nicht. Selbstgemachte Alternativen habe ich bisher noch nicht gefunden. Ich würde auch gerne einen Shampoo Bar benutzen, aber irgendwie funktioniert das bei mir auch nicht. Ich weiß nicht genau woran es liegt, aber ich habe danach gefühlt immer fettigere Haare als vorher. Es könnte am Stillen und den Hormonen liegen, aber auch an unserem sehr harten Wasser. Ich werde es aber auf jeden Fall immer mal wieder ausprobieren. Habt ihr noch Tipps für diese Bereiche?

Als ich anfing minimalistisch und plastikfrei leben zu wollen, dachte ich, dass ich meine ganzen Pflegeprodukte selber machen muss/will, aber inzwischen bin ich wieder etwas entspannter und undogmatischer geworden. 😀 Man muss nicht alles sofort umstellen, sondern jede gesparte Duschgelflasche und jede Umstellung von konventionellen Produkten zu Naturkosmetik ist ein Schritt in die richtige Richtung!

 

 

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11 Gedanken zu “Körperpflege – minimalistisch und plastikfrei

  1. Ich mache es in vielen Bereichen ähnlich. Auch mit dem Rasierhobel traue ich mich nicht und trickse mit „Klinge rückwärts über eine Jeans ziehen“ um zu schärfen und länger nicht wechseln zu müssen. Zahncreme stelle ich selber her (Cocosöl, Natron und Xylit) für meinen kleinen etwas mehr Xylit, dafür hat er sogar seine alte abgegeben. Das will was heißen. Und meine Zähne sind viel gepflegter als früher (und auc weißer), auch wenn ich nichts weiter geändert habe außer die Creme. Beim Deo bin ich noch am probieren (als nächstes mag ich ein festes herstellen) da habe ich also noch keinen Tipp. Für Shampoo benutze ich seit längerem schon Roggenmehl. Das klappt wunderbar – auch bei sehr fettigem Haar. (Oh und zum Schmwimmen einen Waschlappen mit Bändern dran, in dem das Seifenstück ist – dann kann man es anhängen oder am Handgelenk haben, und sich auch gut einschäumen ohne dass es wegglitscht.) 🙂

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  2. Guten Abend 🙂
    Viele Dinge mache ich auch ähnlich wie du, feste Seife, Öl, Zucker-Öl Gemisch… Mit Zahnpulver bin ich noch am experimentieren. Zum Haarewaschen nehme ich auch Roggenmehl. Erst hatte ich ach Angst um die Abflüsse, aber da hat sich bis jetzt nichts getan – außer beim Badewanne putzen, da ist der Abfluss natürlich nie besonders schön zu reinigen. Jetzt hängen zwar ein paar Mehl Reste mit drin, aber dafür ist wenigstens das Gewissen rein 😀
    Zu der Sache mit dem Deo: Einerseits gibt es die Deo-Zerstäuber (ich kenne die nur von CD), die in Glasflaschen ankommen und eine etwas überschaubarere Inhaltsstoff-Liste haben. Auch noch nicht die beste Lösung, aber vermutlich etwas gesünder als die üblichen Alu-Sprühdosen. Auf Deo kann ich aber schon ganz gut verzichten, nach jeder Dusche oder Katzenwäsche tu ich mir etwas Babypuder unter die Arme. Damit schwitze ich weniger und dementsprechend entsteht auch weniger Geruch. Duften tut das zwar nicht, aber es wirkt schon mal ein bisschen 😀
    Für den nächsten Sommer möchte ich mir auch mal Sprüh-Deo selber mischen, das wird aber auch mit Natron gemacht. Mal schauen, wie das so wird 🙂
    Lieben Gruß!

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